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Der Männertreff St. Franziskus Hermeskeil auf Tour durch die Eifel!

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Taizé-Gebet in der Nationalparkkirche für Klein und Groß

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Heilige Sakramente - Die Taufe

21.12.2016 von Ricarda Ahmetovic

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Am Sonntag, den 04. Dezember fand in der Pfarrkirche Hermeskeil eine Tauffeier statt. Getauft wurde der kleine Ben Schmitt (Eltern: Silke und Alex Schmitt).

 

Der Wortgottesdienst wurde von Herrn Diakon Webel gestaltet. Herr Webel holte den kleinen Ben mit seinen Eltern, Paten und weitere Teilnehmer am Eingang ab und begann, nachdem alle ihren Platz eingenommen hatten, mit den Worten – wobei ein leichtes Schmunzeln bei ihm zu erkennen war - dass es sich heute wahrlich um eine adelige Taufe handele (Diakon Webel spielte damit auf die Eltern und deren Rolle als Karnevalsprinzessin und -prinz an).

 

Taufvorgang: Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen wird. Das Sakrament hat seinen Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes im Fluss Jordan.

 

Wer sein Kind im Büro der Pfarrgemeinde zur Taufe anmeldet, vereinbart zugleich das Taufgespräch, das dann oft bei der Familie zu Hause stattfindet. Das ist am einfachsten. In vielen katholischen Gemeinden wird diese Aufgabe auch von Pastoral- oder Gemeindereferenten übernommen. Es ist dann auch eine gute Gelegenheit für Eltern und Paten, das eigene Glaubenswissen aufzufrischen. Manchmal sind Eltern unsicher, weil sie nicht regelmäßig den Gottesdienst besuchen und dadurch die Zeremonie nicht bekannt ist. Pfarrer und Diakone sind sich dessen bewusst. Sie freuen sich über das ehrliche Interesse und erklären alles. Manche finden über solche Angebote wieder einen neuen Zugang zum Glauben und zur Kirche.

 

Das Sakrament der Taufe verspricht: Du bist von Gott gewollt. Du bist Gottes Kind.

 

Die Kindertaufe gibt schon dem kleinen Kind (und seinen Eltern) die sinnliche Zusage: Gott nimmt dich an - du sollst zu Jesus Christus gehören - die Kirche und die Gemeinde wissen sich für deinen Glauben mit verantwortlich. Da das notwendige Hinein-wachsen des Kindes in den Glauben ohne gelebte Gemeinschaft mit der Kirche nicht möglich ist, soll die Vorbereitung der Taufe eines Kindes so gestaltet werden, dass die Eltern dabei ihren Glauben erneuern und ihre Gemeinschaft mit der Kirche vertiefen können. Dazu gehört auch die Begegnung mit der Pfarrgemeinde und – heute leider nicht mehr selbstverständlich – die Teilnahme an den Gottesdiensten. Im Taufgottesdienst, dessen Kern der Lobpreis und die Anrufung Gottes über dem Wasser, die Absage und das Glaubensbekenntnis sowie die Taufe selbst bilden, werden die Kinder Mitglieder der Kirche. Kinder werden auf den Glauben der Kirche getauft, den die Eltern und Paten inmitten der Gemeinde bekennen. Das in der Taufe grundgelegte christliche Leben muss sich im gläubigen Leben entfalten. Deshalb ist es vor allem Aufgabe der Eltern, für die christliche Erziehung ihrer Kinder zu sorgen (= Quelle: Homepage Bistum Trier).

 

Die Bibel erzählt, dass Jesus ebenfalls zu Johannes kam, um sich taufen zu lassen. Dabei erkannte Johannes Jesus und meinte, dieser müsse eher ihn taufen als umgekehrt. Jesus jedoch beharrte darauf, dass Johannes es beim ihm durchführt.

 

Das Taufsakrament wird durch einen Priester oder Diakon gespendet; in Notfällen kann es auch von jedem anderen Menschen gespendet werden (Nottaufe). Bei der Taufe wird geweihtes Wasser über den Kopf des Täuflings gegossen und die Taufformel: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes", gesprochen. Zuvor ist der Täufling nach seinem Glauben gefragt worden. Im Falle der Taufe von Säuglingen/Kleinkindern bekennen die Eltern und Taufpaten ihren Glauben, nachdem sie für das Kind die Taufe erbeten und sich zu ihrer Aufgabe bekannt haben, das Kind im katholischen Glauben zu erziehen.

 

Die Aufgaben der Paten

 

Paten sollen für die christliche Erziehung des Kindes da sein und ihm bei seinem Lebensweg helfend zur Seite stehen. In diesem Rahmen können sie als Taufgeschenk dem Kind eine Kinderbibel oder eine Taufkerze schenken. Paten sollten an den Tauftag des Kindes erinnern und an diesem Tag das Patenkind besuchen und mit ihm und seiner Familie feiern.  Das Patenamt endet niemals, sondern ist eine lebenslange Verbindung. Von Patinnen und Paten wird einiges verlangt: Sie sollen ihr Patenkind begleiten, für es beten und gemeinsam mit dem Kind nach Gott suchen. 

 

„Würdest du Pate/Patin werden?“ Menschen, die dies gefragt werden, sollten stolz sein. Denn die Frage ist ein großer Vertrauensbeweis. Die Eltern trauen es den zukünftigen Paten zu, für ihr Kind da zu sein, sie wollen, dass der Pate oder die Patin – meist ein Familienmitglied oder ein guter Freund – im Leben ihres Kindes eine Rolle spielt (und nicht nur um Geschenke zu überreichen!).

 

Trotzdem haben viele auch Respekt vor diesem Amt. Wer eine Patenschaft übernimmt, der übernimmt auch Verantwortung für einen kleinen Menschen: Für sein Wohlergehen, für seine

 

religiöse Erziehung, für seinen weiteren Weg.

 

Riten (=Handlung, Gewohnheit) in der Taufliturgie und ihre Bedeutung

 

● Verkündigung des Wortes Gottes:

Ihr kommt in der Taufliturgie eine wichtige Rolle zu, insofern sie als unmittelbare Antwort den Glauben hervorruft, welcher von der Taufe nicht zu trennen ist, sondern ihr vorausgeht.

 

● Das Kreuzzeichen:

Das Kreuzzeichen, mit dem der Täufling zu Beginn der Feier gezeichnet wird, drückt die

Erlösung aus, die uns Christus durch sein Kreuz erworben hat.

 

● Übergießen mit Wasser:

Durch das dreimalige Eintauchen bzw. Übergießen des Täuflings mit Wasser kommt zum

Ausdruck, dass der Täufling mit Christus gleichgestellt wird. Der Getaufte ist zum Leben mit Gott berufen.

 

Salbung mit Chrisam:

Die Salbung ist ein Zeichen dafür, dass dem Neugetauften der Hl. Geist geschenkt wird. Sie betont die Eingliederung in den Leib Christi.

 

Das weiße Kleid:

Diese urkirchliche Tradition geht auf das Wort des Hl. Paulus zurück, „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt“ (Gal 3,27). Es bedeutet, dass jeder Getaufte mit und in Christus auferstanden ist.

 

Die Taufkerze:

Diese wird an der Osterkerze, entzündet. Somit wird die Taufkerze zum Symbol dafür, dass Christus den Neugetauften erleuchtet hat.

 

(Quelle: zum Teil Homepage Bistum Trier)

 

Georg Steppuhn, Züsch

 

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