Aktuelle Nachrichten

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Geisfelder Messdiener im Eifelpark Gondorf

Trotz Corona - bei schönem Septemberwetter in der Gemeinschaft im Eifelpark einen tollen Tag zu verbringen... 

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DANKESCHÖN

Unterwegs in Urlaub oder auf Reisen

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Absage Wort-Gottes Feier

in Beuren am 04.10.2020 um 10.45 Uhr

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Deutsches Rotes Kreuz

Kleiderspenden gesucht!

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Redaktionsschluss Pfarrbrief

Der Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist Freitag,der 02.10.2020 - 09.00 Uhr.

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Kinder und Familiengottesdienste in unserer Pfarrei

Kinder- und Familiengottesdienste in Züsch und im Klostergarten; herzliche Einladung! 

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In Sorge um das einsame Haus

Schöpfungsweg im Nationalpark Hunsrück-Hochwald am 03.10.2020

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Termine

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Regnose - gemeinsam aus der Zukunft schauen

02.08.2020 von Georg Steppuhn

Vor kurzem bin ich beim Stöbern im Internet auf einen Beitrag von Matthias Horx gestoßen. Er ist Trend- und Zukunftsforscher. Er wagt in seinem Text ein Gedankenexperiment, welches er Re-Gnose nennt. Im Gegensatz zur Pro-Gnose, die seiner Meinung nach meistens die Gefahren und Probleme auf uns zukommen sieht, schaut er bei der Re-Gnose von der Zukunft aus zurück ins Heute. Und er nimmt den Leser mit auf diese Zeitreise: Stellen wir uns eine Situation im Herbst 2020 vor, vielleicht Anfang September, es ist warm und die Menschen bewegen sich wieder auf der Straße. Worüber werden wir uns rückblickend auf dieses Frühjahr wundern?

Jede und jeder von uns kann sich sicher diesen Rückblick auf das Heute weiter vorstellen. Ein solches Gedankenexperiment habe ich gewagt, in- dem ich verschiedene Menschen aus unserer Pfarrei befragt habe: Welche positiven persönlichen Aspekte hatte die Corona-Krisenzeit?

Menschen haben aus dem Glauben heraus wunderbare positive Perspektivwechsel beschrieben; ich danke allen, die uns diese zur Verfügung gestellt haben.

Die Menschen sind mal wieder zur Ruhe gekommen und haben sich auf das Wesentliche konzentriert. Ich persönlich hatte mehr Zeit für andere Menschen und auch Zeit, um zu beten. Den sehr schön gestalteten Pfingstgottesdienst im Freien vor unserer Kirche werde ich in guter Erinnerung behalten.“

Durch die vielen ausgefallenen Termine war im gesamten Tagesablauf weniger Hektik und Stress, somit war mehr Zeit für spontane Aktivitäten. Ich habe die ausgedehnten Wanderungen sehr genossen. Es war sehr schön mehr Zeit in der Familie zu haben, insbesondere für die Enkelkinder. Unser Leben ist ruhiger und besinnlicher verlaufen.“

Wir sind als Familie noch mehr zusammengerückt und haben die herrliche Natur und den Frühling bewusst und intensiv wahrgenommen. Unsere Tochter, im Alter von 7 Jahren, hat Spielsachen für sich wiederentdeckt, die ganz lange nicht benutzt wurden. Erstaunlich, wie kreativ Menschen sein können, auf einmal freut man sich wieder über einen Brief von lieben Bekannten.“

Mehr Zeit für die Familie, aber auch mit der Familie zu haben, ist ein kostbares Gut. Ich selbst gehöre der Risikogruppe an, und mein Beruf im medizinischen Bereich erlaubt es mir nicht, einen Mindestabstand zum Patienten einzuhalten. Wenn man aber auf sich achtet und anderen Menschen weiterhin helfen möchte, nimmt man Rücksicht und so hoffe ich, dass wir mit Gottes Hilfe auch diese Pandemie weiterhin gesund überstehen und viele Erfahrungen daraus mitnehmen können, die für unser weiteres Leben wichtig sind!“

In den ersten beiden Wochen saß ich abends einfach so, ohne schlechtes Gewissen, mit einem Buch in der Hand auf meinem Sofa. Keine Termine, kein Stress. Ich habe mal deutlich gemerkt, wie sehr ich getrieben bin von all den Verpflichtungen. Das erste Eis nach Öffnung der Eisdielen war ein Genuss.“

Mehr Zeit für die Familie, Hausarbeit, inspirierende Gespräche, Gartenarbeit, meine Enkel, lange Wanderungen in der Natur… Eine Entscheidung, die mir sonst nicht leicht gefallen wäre, habe ich in dieser besonderen Zeit getroffen. Ich werde weniger arbeiten und mein Rentnerdasein genießen.“

Unser Sohn war aus München zu Besuch gekommen. Er wird im August Vater und berichtete von einem sehr schönen Effekt. Durch Homeoffice konnte er gemeinsam mit seiner Frau die Schwangerschaft sehr intensiv zu Hause erleben.”

Es gab zahlreiche Initiativen, das Wort Nachbarschaftshilfe wurde wiederentdeckt. Es tut gut, wenn Menschen aufeinander achten und füreinander da sind. Das ist gelebte Nächstenliebe!“

Auch in einer Krisenzeit gab es diese besonderen, wunderbaren Momente in unserem Leben: die strahlenden Augen, als ich meinem Kindergartenkind endlich sagen konnte, dass es wieder in die Kita gehen und mit Freunden spielen darf. Welche Freude und Dankbarkeit hören zu dürfen: Darf ich morgen wieder in den Kindergarten? Es war so schön heute! Außerdem sagen mir mein Mann und meine Kinder seitdem viel öfters, dass sie froh sind, dass es mich gibt!“

Ganz positiv, sofort als die Beschränkungen eintraten und da wir altersmäßig zu der Risikogruppe gehören, boten sich zwei junge Familien aus der Nachbarschaft an, für uns einzukaufen. Die Menschen wurden achtsamer, sie beachteten die Regeln, man versuchte, sich und die anderen zu schützen.“

Corona wird die Formen des Miteinanders, des Umgangs mit der Schöpfung und unser ganz persönliches alltägliches Miteinander nachhaltig verändern. Dieser Lernprozess wird uns aufgezwungen, und er erfordert Opfer von uns allen. Bei alledem ist dies eine Frage an unseren Lebensstil, ob "Weniger von allem" nicht ein "Mehr" an Lebensqualität bringt.

Ich hoffe und wünsche allen, dass wir als Christen unbeirrbar darauf vertrauen können, dass Gott alle Lebenswege mit uns geht, besonders wenn mich die Sorgen im Griff haben und mein Alltag Kopf steht. (RGE)

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