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Unsere Nachbarn aus dem Saarland bitten um Unterstützung

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Tafel in unserer Pfarrei bittet um Unterstützung

Dennoch bleibt es dabei: es gibt die Not von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

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Corona-Virus und Misereor-Kollekte 2020

„Gib Frieden!“ – für die Menschen in Syrien und im Libanon

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Fürbitt-Gebet

Wir beten in Ihren Anliegen! 

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Drucker - Aktion !!

Jugend im Bistum Trier unterstützt Euch...

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#wirbleibenzuhause – Unsere Pfarrei hilft

Wir als Pfarrei St. Franziskus bieten Hilfe an...

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Spritituelle Impulse bis Ostern

Pfarrverwalter Kai Quirin und Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelsirchen hatten die Idee, dass wir über unsere Homepage täglich bis zu Ostern einen Online-Fastenimpuls veröffentlichen.

An jedem Tag haben Sie die Möglichkeit dazu. Verschiedene Personen aus unserem Pastoralteam haben sich dazu bereiterklärt.

 

 

> 29.03.2020
@Kerstin Bettendorf

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man was Schönes bauen!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Wenn unser Leben durch Unvorhersehbares erschwert wird, sollten wir versuchen, nicht den Mut zu verlieren, sondern aus den Steinen, die im Weg liegen, etwas Schönes zu bauen - wie die Steinmännchen in den Bergen. Sie dienen als Wegweiser. Dem Erbauer sollen sie den richtigen Weg zeigen und Glück bringen!

 

Kerstin Bettendorf (MGH)

> 28.03.2020 In kleinen Schritten

Momo, das elternlose Mädchen aus Michael Endes gleichnamigem Roman, hat einen Freund, den Straßenkehrer Beppo. Mit ihm redet sie über Gott und die Welt. Beppo, ohne es zu wissen, ein Philosoph.

 

Er denkt und redet langsam, wie es seinem Lebenstempo entspricht. „Wenn ich die ganze Straße auf einmal betrachte“, so erklärt er ihr seine Arbeitsweise, die gleichzeitig seine Grundhaltung ist, „denke ich, dass ich das niemals schaffen kann. Dann werde ich mutlos oder ich beginne zu hetzen und gerate außer Atem. Oder die Hälfte bleibt liegen und man kann gar nicht sehen, dass ich da war. Deshalb schaue ich nur auf das Stück, das vor meinen Füßen liegt. Dann mache ich einen Schritt, einen Atemzug, einen Besenstrich. Das ist der Rhythmus - Schritt, Atemzug, Besenstrich. Und auf einmal merke ich – ich habe die ganze Straße gefegt.“

 

Vielleicht kann diese Art des „Kehrens“ ein Motto für die vierzig Tage Um-Kehr werden?

 

Sr. Beate Kless

> 27.03.2020 Mein Gegenüber

Gerade in der jetzigen Zeit ist es gut mein Gegenüber, das mir vorher viel näher räumlich war, nicht aus dem Blick zu verlieren. Schauen wir doch was unsere Nachbarn brauchen, vielleicht können wir etwas vom Einkaufen mitbringen oder von der Apotheke. Man könnte auch einfach einen lieben Gruß hinterlassen oder ein Lächeln schenken, in dieser doch angespannten Lage.

 

Was hält uns denn? Ist es nicht die Hoffnung? Ist es nicht der, der uns hält in seinem Erbarmen und der schon so viel durchgemacht hat? Zusammen können wir viel durchstehen. Schauen wir ruhig nach Italien, sie gehen kreativ mit ihrer Lage um und kommunizieren nicht nur über das Internet, sondern über Balkone, Fenster, Stimmen und auch über Applaus. 

 

Stehen wir zusammen, in Gedanken und auch in der Verantwortung für die Schwächeren. Freuen wir uns auf die Zeit wo es heißt, siehe die Lage entspannt sich und die Maßnahmen werden aufgehoben, wir können wieder freier sein und wieder mehr unseren Alltag gestalten.

 

Seid gesegnet und bleibt hoffentlich gesund.

Sr. Dorothea-Maria 

> 26.03.2020 Meine Zeit steht in Deinen Händen
@Pfarrbriefservice

In einem bekannten Kirchenlied heißt es „Meine Zeit steht in deinen Händen“. Zeit ist ein Thema, das uns im Moment alle beherrscht. Viele von uns haben von heute auf morgen unverhofft viel Zeit. Die Beschäftigungen, die sonst unseren Alltag bestimmt haben, müssen ruhen. Schulen, Kindergärten, Kinos, Gaststätten und öffentliche Gebäude sind geschlossen, ebenso wie viele Geschäfte, das Vereinsleben muss ruhen. Das stellt uns vor neue Herausforderungen: Wie nutzen wir die Zeit, die wir jetzt haben? Eltern müssen sich jetzt auf eine neue Art mit ihren Kindern auseinandersetzen. Sie müssen dafür sorgen, dass das Lernen zu Hause weitergeht und vielleicht selbst den Lehrstoff vermitteln. Daneben müssen auch Freizeitbeschäftigungen gefunden werden, wobei wir dabei auf die üblichen Angebote und den Kontakt zu anderen Menschen verzichten müssen. Diese Aufgabe ist nicht einfach zu lösen. Aber sie bietet auch eine Chance. Wir dürfen uns wieder mit uns selbst und unserer Familie auseinandersetzen und Zeit miteinander verbringen, die wir sonst nicht haben. Nehmen wir doch diese Zeit als Geschenk Gottes und sehen es positiv! Wenn sich jeder darum bemüht, finden wir sicher kreative Lösungen und so kann die Zeit für uns zum Geschenk werden.

 

In der ersten Strophe des Liedes heißt es „Sorgen quälen und werden mir zu groß. Mutlos frag ich: was wird morgen sein?“ Wir alle sorgen uns aufgrund der Entwicklungen der Corona-Krise. Da sind die Ängste, krank zu werden und bei vielen auch die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen. Ist meine Arbeit in Gefahr? Kann ich meinen Laden halten? Wie sieht die Zukunft aus? Eines dürfen wir dabei aber nie vergessen: „Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los. Vater, du wirst bei mir sein.“ Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns hilft, diese schwere Zeit zu überstehen. Er liebt uns Menschen mit all unseren Fehlern, Sorgen und Ängsten und ist an unserer Seite, was auch immer geschieht.

 

Lasst uns darauf vertrauen, dass Gott uns nicht im Stich lässt! Lasst uns die Zeit positiv sehen und gut nutzen! Auch schwere Zeiten sind ein Geschenk Gottes und stellen an uns den Anspruch, gut damit umzugehen!

 

In diesem Sinne, genießt die Zeit und bleibt behütet!

 

Evelyn Finkler

> 25.03.2020 Die Verkündung des Herrn
Gabriel und Mirjam; @Heri Barzen

Liebe Leserinnen und Leser,

 

als ich vor einigen Tagen eine gute Freundin besuchte und sie auf die übliche Weise begrüßen und umarmen wollte, wehrte sie mich ab mit den Worten „Vorsicht, Ein-Meter-Fünfzig!“ Obwohl sie dabei lachte, war es kurz eine etwas peinliche Situation für mich. In Zeiten von Corona ist eben nichts mehr normal.

 

1,50 Meter Sicherheitsabstand sollen es sein, egal ob im Supermarkt, im Freien oder sonst wo. Auch das kirchliche und gottesdienstliche Leben läuft im „Notfallmodus“. Inzwischen ist uns klar geworden, wie ernst die Lage ist, und dass wir alles tun müssen, das Virus zu bekämpfen. Andererseits spüren wir auch: Distanz, Abstand und Isolation tun uns nicht gut, machen uns krank. Wir sind als Menschen angewiesen auf Wärme, Nähe und Gemeinschaft.

 

Heute, am 25. März, wird es im Frühling weihnachtlich. Genauer gesagt, es ist der Beginn von Weihnachten, dem Fest der Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth. Die Bibel weiß, was der Mensch braucht, um leben zu können. Nicht nur die Nähe und die Sorge von Mensch zu Mensch ist wichtig, besonders spannend ist die Nähe und die Beziehung Gottes zu den Menschen.

 

Lukas erzählt, wie es beginnt: das Mensch-Sein Gottes in Jesus: es startet mit einem Gruß Gabriels an die junge Frau Mirjam: „Freue dich, Mirjam!“ (Lk 1, 28)

 

Was bei uns ein schlichtes „Guten Tag!“ ist, bedeutet in der Sprache des Lukas die Einladung, sich zu freuen. Gott schickt (lächelnd) seinen Boten Gabriel zu Mirjam mit einer Freudenbotschaft und dem Zuspruch „Hab Vertrauen und keine Furcht!“ (Lk 1,29)                            

 

Die großen Heilungswunder des Jesus von Nazareth, die in seiner Auferstehung von den Toten gipfeln, beginnen mit einem Lächeln, mit Freude und Vertrauen, mit dem Nahe-Sein, mit der Verkündigung des Herrn.

 

Auch, wenn wir uns zur Zeit nicht umarmen können, gibt es immer noch Zeichen menschlicher Nähe (Gottes), und wenn es „nur“ ein Lächeln ist.

 

Eben so, wie es Gott durch Gabriel mit Mirjam gemacht hat.

 

Ihnen allen Gesundheit und eine gesegnete Zeit mit einem vertrauenswürdigen Lächeln Gottes!

 

Gott sei Dank konnten wir noch viel lachen!

Heri  Barzen .

 

> 24.03.2020 Ich bin da
@Markus Ullmann "Spuren im Sand am Strand von Wangerooge

Liebe Mitchristen,

gerade in Zeiten der Ungewissheit, der Krankheit und Not, besonders in aussichtslosen Situationen erhoffen und erflehen wir Gottes Hilfe. Aber gerade in diesen Zeiten wächst auch der Unmut vieler Menschen und sie beginnen Gott zu hinterfragen. Wir erleben, dass Menschen sich gerade im Angesicht des Leides fragen: „Warum lässt Gott das Leid überhaupt zu?“ oder „Warum lässt er uns gerade in dieser Situation allein?“.

 

Auch der Kranke aus dem heutigen Tagesevangelium (Joh 5, 1 – 16), der von Jesus am Teich Betesda geheilt wird, könnte sich diese Frage gestellt haben. Denn auch er klagt: „Herr, ich habe keinen Menschen, der mich (…) in den Teich trägt.“. Auch er ist allein gelassen von Menschen, von Freunden, die ihm zur Seite stehen und ihm helfen. Doch trotz der scheinbar hoffnungslosen Situation ist er jeden Tag am Teich und hofft auf Hilfe – von wem auch immer.

 

In solchen Situationen kommt mir oft die Geschichte „Spuren im Sand“ von Margaret Fishback Powers in den Sinn. In dieser schaut eine Person mit ihrem Herrn gemeinsam auf ihr Leben zurück und sieht, am Meer entlanggehend, Bilder ihres Lebens vorbeiziehen. Auf vielen Bildern sieht sie zwei Fußspuren im Sand, die ihres Herrn und ihre eigenen. Doch an vielen Stellen ihres Lebensweges entdeckt die Person nur eine Spur. Und das waren gerade die schwersten Zeiten ihres Lebens.

 

Und auch diese Person fragt besorgt den Herrn: „Herr, warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“ Darauf antwortet der Herr: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie

allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

 

Die wichtigste Botschaft aus dieser Geschichte und aus dem Tagesevangelium ist für mich: Wir dürfen und müssen immer mit der Gnade und Liebe Gottes rechnen! Denn er hat schon den Israeliten bei der Flucht aus Ägypten zugesagt: Ich bin der „ICH BIN DA“!

Der Kranke im Johannesevangelium hat nicht mit der Gnade Gottes gerechnet und wurde von Jesus geheilt. Die Person in der Geschichte hat befürchtet, gerade in Zeiten der Not von Gott alleingelassen zu werden und wurde dabei liebevoll von ihm auf Händen getragen.

 

Liebe Mitchristen,

die Botschaft „ICH BIN DA!“ ist für mich eine der tröstlichsten und schönsten Zusagen, die wir von Gott erwarten dürfen. Sie hat mir selbst schon in schwerer Krankheit die Zuversicht vermittelt, dass wir auch im größten Zweifel hoffen und glauben dürfen, dass er stets an unserer Seite geht und uns im Notfall trägt.

Ich lade Sie daher ein, im Anschluss an diesen Impuls die Strophen des Liedes „In das Dunkel deiner Vergangenheit“ im Gotteslob Nr. 839 zu singen oder zu lesen. Fühlen Sie sich dabei getragen von Gottes Zusage „ICH BIN DA!“

 

Markus Ullmann, Gemeindereferent

> 23.03.2020 Lasst uns beten...
@ privat

In der Pfarrkirche in Zerf brennt derzeit vor dem Altar immer eine Kerze. Auf dem Pult daneben liegt ein Gebet und auf kleinen Karten kann ein Gebetsanliegen formuliert werden.

 

Als Gemeinschaft der Glaubenden können wir uns derzeit nicht körperlich erfahren, doch im Gebet bleibt es weiter möglich. Viele Initiativen laden dazu ein, zu einer bestimmten Uhrzeit (wir tun es um 19.30 Uhr) eine Kerze ins Fenster zu stellen und sich mit einem Gebet an Gott zu wenden, im Wissen, dass Viele es jetzt auch tun.

 

Jeden Werktag feiere ich um 17.00 Uhr die Hl. Messe, am Sonntag tue ich es um 11.00 Uhr. Und auch wenn ich dabei alleine in einer unserer Kirchen stehe, so weiß ich mich verbunden mit denen, die an diesem Zeitpunkt daran denken, denen ich zugesagt habe an sie zu denken für sie, ihre Lieben, ihre Verstorbenen zu beten.

 

Gebet verbindet, Gebet schenkt die Erfahrung nicht alleine zu sein.

 

Beten wir miteinander und füreinander.

 

Beten wir für die Kranken und für alle, die immedizinischen Bereich tätig sind; beten wir für alle, die Angst haben; beten wir für die Entscheidungsträger in Politik; Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft; beten wir für alle, die auch in der Krisenzeit ihrem Beruf zum Wohl der Gemeinschaft nachgehen.

 

Beten wir, für alle die schweren Zeiten in ihrem Leben erfahren müssen.

 

Beten wir miteinander und füreinander.

 

Pfarrverwalter Kai Quirin

> 22.03.2020 Psalm 22/23 - Der Herr ist mein Hirte

Ja Herr, Du bist mein Hirte. Du verfügst über mich, über mein Leben, über meine Gegenwart und meine Zukunft. Ich bin Dein. Bei Dir fühle ich mich geborgen und aufgehoben. Wenn ich bei Dir bin und wenn Du bei mir bist, dann fehlt mir nichts, dann habe ich nichts zu befürchten. Denn Du bist alles, was ich im Leben brauche, die Erfüllung meiner tiefsten Sehnsüchte und meine Zuflucht. Ich danke Dir, Herr, dass Du mein Hirte bist. Ich danke Dir, dass ich zu denen gehören darf, die Du behütest und weidest als Dein besonderes Eigentum. Du passt auf mich auf, wie ein guter Hirte auf seine Herde. Du weißt, was ich zum Leben brauche, was mir Freude macht, aber auch was mich ängstigt, worum ich bange. Du hast mir meine Familie und Freunde geben, Menschen, deren Nähe und Wärme, Liebe und Schutz ich so sehr bedarf und so sehr schätze und genieße, Menschen die mir immer wieder das Gefühl vermitteln, unbedingt gewünscht und von ganzem Herzen geliebt zu sein, ein kostbarer Schatz zu sein.

 

Als guter Hirte sorgst Du, Herr, für mein seelisches und leibliches Wohl. Du sorgst dafür, dass ich zu essen habe, dass ich mich bekleiden kann, dass ich tag und nacht ein Dach über dem Kopf habe, dass ich einen Ort, ja ein Zuhause habe, wo ich jederzeit willkommen bin, wo ich gerne bin und gerne gesehen werde, wo ich mich immer wieder und zu jeder Zeit zurückziehen kann, um neue Kraft zu schöpfen, um mich für die mir anvertrauten Aufgaben auszurüsten, aber auch mich von getaner Arbeit auszuruhen. Du sorgst dafür, dass ich Menschen um mich herum habe, die mir diese Ruhe ermöglichen und gönnen. Weil Du mein Hirte bist, muss ich nicht erst um meinen Platz in dieser Welt und in Deinem Herzen kämpfen, auch nicht um Deine Gunst, um von Dir und von anderen Menschen geliebt, geschätzt und angenommen zu sein. Ich muss mich nicht erst unter Beweis stellen und vielleicht überanstrengen, um Liebe, Anerkennung und Wertschätzung zu erlangen. Mit Deiner alles umfangenden Liebe kommst Du mir immer wieder zuvor. Du kennst mich, ja Du erkennst mich an, wie ich bin, weil Du mich immer schon gewollt und geliebt hast. Welch eine Freude, dies zu wissen!

 

Herr, Du mein guter Hirte, mich verlangt im Leben nur eines: immer bei Dir zu sein, Dich zu erkennen, Dich näher und tiefer zu erkennen und zu lieben, Dir treu zu dienen und Deine stille und schützende Gegenwart immer wieder neu, ja jeden Tag neu bewusst zu werden und neu zu erleben. Auch dieses Verlangen stillst Du und leitest mich immer von finsteren Schluchten weg auf Wege, die zu Dir führen, auf Wege der Freundschaft mit Dir und mit meinen Mitmenschen, auf Wege der Offenheit und Ehrlichkeit in meiner Beziehung zu Dir und zu meinen Mitmenschen. Du gibst mir die tröstende Gewissheit, jeden Tag neu Deine Gegenwart, auch wenn Du scheinbar abwesend oder fern bist, immer wieder neu zu erleben. Daraus schöpfe ich Kraft und Zuversicht für die Herausforderungen des Alltags. Denn ich weiß, wenn Du bei mir bist, kann ich alles, dann kann nichts passieren.

 

Herr, Du mein guter Hirte. Selbst in der Gewissheit, dass Du immer bei mir bist, ist in meinem Leben nicht immer alles sonnig und freudig. Es gibt manche Zeiten der Dunkelheit, der Unmut und der Angst; es gibt Zeiten der Unsicherheit, Zerbrochenheit und Untergangsstimmung; Zeiten, in denen alles zu bröckeln droht, in denen nichts mehr in Ordnung, ja alles aussichtslos zu sein scheint: Gesundheit, Familie, Beruf, Freundschaft, ja sogar mein persönlicher Ruf. Dennoch fürchte ich kein Unheil, dennoch lasse ich mir den Kopf nicht hängen. Denn auch dann weiß ich, dass Du – mein guter Hirte – bei mir bist, selbst und gerade dann, wenn ich Dich mit meinen nackten Augen nicht sehe und deine Nähe nicht mehr spüre. Ich habe die Zuversicht, weil Du guter Hirt bist, dass Du letztlich alles gut werden lassen wirst.

 

Vor den Augen derer, die mir argwöhnisch oder sogar feindlich gesinnt sind, bereitest Du mir ein festliches Mahl. Ihnen zum Trotz lässt Du mich leben und gedeihen. Guter Hirt, das klingt ja arrogant und triumphalistisch. Verzeih meinen Hochmut und meine Selbstgerechtigkeit! Aber gewiss gibst es Menschen, die mich nicht mögen, die mich in die Augen nicht sehen und mich nicht ausstehen zu können meinen oder die mich sogar hassen. Am liebsten würden sie mich aus dem Weg räumen, mich hinwegfegen für immer und ewig. Sicherlich haben sie dafür ihre Gründe, vielleicht berechtigte Gründe! Aber dennoch bin ich – trotz meiner Schwäche und Verfehlungen – Dir lieb, eingeschlossen in Deinem Herzen. Denn nicht mein Aussehen, nicht meine Leistung, nicht mein Erfolg, auch nicht meine moralische Lauterkeit kann mich vor Dir rechtfertigen, sondern allein deine Gnade, deine unbegrenzte Güte und Liebe. Und wie sehr ich wünsche, dass die Abneigung meiner Widersacher zur Liebe und Bewunderung wandelte. Denn von Deiner Güte gibt es genug: genug für alle, für jeden, für meine Widersacher sowie auch für mich.

 

Herr, Du mein guter Hirte, Du nimmst auf Dich den niedrigen Dienst, mir zu dienen, mein Haupt zu salben mit frischem Öl. So sorgst Du dafür, dass ich gesund und schön bleibe, dass ich nicht der drohenden und vernichtenden Gewalt von Infektion und Krankheit anheimfalle. Und selbst wenn ich krank werden sollte, bist Du da, um mich zu trösten, zu stärken und zu heilen. Meine Wasserquelle lässt Du nicht versiegen, damit ich genug zum Trinken und zum Waschen habe. Reichlich gibst Du mir all das, was das Leben gemütlich und genüsslich macht, was das Leben sinnvoll und sinnstiftend macht, was das Leben fröhlich und lebenswert macht. Reichlich beschenkst Du mich, damit ich in Freude und Zufriedenheit mein Leben vor Dir führen kann, aber auch damit ich etwas übrig habe für die Linderung der Not meines Nächsten. Was kann mir dann noch fehlen? Da Du mein Hirt bist, was mehr kann ich mir dann sonst noch wünschen?

 

So darf und kann ich davon ausgehen und mich schon darauf freuen, Herr, du mein guter Hirt, dass weiterhin lauter Güte und Huld mir mein ganzes Leben lang begleiten werden. Ich darf auch die Hoffnung hegen, am Ende meines irdischen Lebens in deinem Haus eine ewige Bleibe zu finden. Denn ob ich lebe oder sterbe, Deiner bin ich, Deiner will ich immer sein. Amen.

 

Dr. Ohaju Oko

> 21.03.2020 Bitte halten Sie Abstand
@Andreas Webel

Ich vermute, dies ist der meistgehörte Satz in diesen Tagen. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen ist er auch notwendig. Wir Menschen sind ja Wesen, die auf Gemeinschaft und soziale Kontakte angewiesen sind. Da scheint es schon ziemlich paradox, die sozialen Kontakte per Dekret herunterzufahren.

 

Wir beklagen sowieso schon oft die kalte Gesellschaft, in der jeder nur an sich selbst denkt, jeder scheinbar nur noch in virtuellen Welten lebt und das Miteinander abnimmt.
Besteht nicht die Gefahr, dass sich dies durch die Corona-Krise und die Anordnungen der Bundes- und Landesregierungen noch mehr zum Negativen entwickelt? Also noch mehr soziale Kälte, noch mehr Distanz und Isolierung im zwischenmenschlichen Bereich?

 

In Saarbrücken hat mein Sohn an einer Haustür einen aufgeklebten Zettel entdeckt (siehe Foto – Namen und Telefonnummer habe ich aus Datenschutzgründen geschwärzt). Da bietet jemand seine Hilfe an, all denen, die sich trauen, darum zu bitten:

 

„Liebe Nachbarn! Mein Name ist N.N. Ich gehöre nicht zu einer Risikogruppe

für Corvid-19 oder Corona. Gerne übernehme ich für Sie Einkäufe, falls Sie zu einer Risikogruppe gehören oder aus anderen Gründen das Haus nicht verlassen können. Melden Sie Sich einfach unter 016… bei mir, wenn ich helfen kann. Alles Gute N.“

 

Ein starkes Zeichen für gelebte Solidarität und Nächstenliebe!

Solche Zeichen gibt es zurzeit viele. Es gibt ein Netzwerk „Nachbarschaftshilfe“ in Saarbrücken. Menschen, die gerade jetzt Hilfe brauchen, sollen sie auch bekommen.

 

Menschen in Madrid haben sich über die sozialen Netzwerke verabredet und musizieren immer um 18.00 Ur bei offenem Fenster miteinander. Jeder aus seiner Wohnung heraus … und die Straße ist erfüllt von gemeinsamer Musik.

 

Und während ich diese Zeilen schreibe, meldet sich mein Handy: Es hat sich gerade eine WhatsApp Gruppe gebildet, die gemeinsam beten möchte in den Anliegen dieser Zeit.


Unsere Welt ist doch nicht so kalt und unpersönlich. Solche Beispiele zeigen es immer wieder – gerade in Zeiten wie diesen.

 

„Bitte halten Sie Abstand!“  … aber halten Sie auch Verbindung!

 

 

 

Ein Gebet aus Frankreich:

 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;

dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

 

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

 

Diakon Andreas Webel

> 20.03.2020 Nachbarschaftshilfe in schwierigen Zeiten...
aus Pippi Langstrumpf - Illustration von Karen Alt

Wir befinden uns momentan in einer absoluten Ausnahmesituation und stehen vor vielen Herausforderungen. Ich finde es schön zu spüren, wie verständnisvoll und hilfsbereit die Menschen in dieser Krisensituation miteinander umgehen. Wenn wir uns auch körperlich nicht zu nahe kommen dürfen ist dennoch eine menschliche Nähe wahrzunehmen. Mir klingt noch der Satz unserer Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Ohr: “Wir müssen darauf achten, dass Nachbarn für Nachbarn da sind und dafür Sorge tragen, dass keine soziale Kälte entsteht.“  Diejenigen die mich kennen, wissen dass ich eine sehr intensive Nähe zu meinen Nachbarn pflege. Wir versuchen in der Nachbarschaft wenigstens etwas Sichtkontakt zu halten und uns täglich ein Lächeln zu schenken. Gerade in dieser schwierigen Zeit dient das der Aufmunterung. Ob es bei uns noch so weit kommen wird, wie in diesem Auszug aus Pippi Langstrumpf, sei abzuwarten…

 

"Und dazu kam noch, dass sie beide plötzlich die Masern bekamen und zwei Wochen im Bett bleiben mussten. Das wären ein paar sehr langweilige Wochen geworden, wenn Pippi nicht jeden Tag vor ihr Fenster gekommen wäre und Kunststücke gemacht hätte. Der Arzt hatte ihr wegen der Ansteckungsgefahr verboten, ins Krankenzimmer zu gehen, und Pippi gehorchte, wenn sie auch meinte, dass sie sich zutrauen könnte, ein oder zwei Milliarden Masernbazillen an einem Nachmittag zwischen den Nägeln zu zerdrücken. Aber vor dem Fenster Kunststücke zu machen, hatte ihr niemand verboten. Das Kinderzimmer lag im oberen Stock, und Pippi hatte eine Leiter zum Fenster aufgestellt. Und es war spannend für Thomas und Annika, in ihren Betten zu liegen und zu raten, wie Pippi aussehen würde, wenn sie draußen auf der Leiter erschiene. Denn sie sah nicht an zwei Tagen hintereinander gleich aus. Manchmal hatte sie sich als Schornsteinfeger verkleidet, manchmal als Gespenst im weißen Umhang, manchmal stellte sie eine Hexe vor. Mitunter führte sie lustige Theaterstücke vor dem Fenster auf, und sie spielte alle Rollen selbst. Hin und wieder machte sie auf der Leiter gymnastische Übungen. Sie stand auf einer der obersten Sprossen und ließ die Leiter hin und her schwingen, so dass Thomas und Annika vor Schreck schrien und glaubten, dass sie jeden Augenblick hinunterkrachen würde. Aber das tat sie nicht. Wenn sie wieder hinunterkletterte, tat sie es immer mit dem Kopf zuerst, nur damit es für Thomas und Annika noch lustiger sein sollte. Und jeden Tag ging sie in die Stadt und kaufte Äpfel und Apfelsinen und Bonbons. Sie legte alles in einen Korb und band eine lange Schnur daran. Dann musste Herr Nilsson mit der Schnur zu Thomas hinaufklettern, der das Fenster aufmachte und den Korb hochzog. Mitunter brachte Herr Nilsson auch einen Brief von Pippi, wenn sie nicht selbst kommen konnte. Aber das geschah nicht so oft, denn Pippi hielt sich fast den ganzen Tag auf der Leiter auf. Manchmal presste sie ihre Nase gegen die Fensterscheibe, verdrehte die Augen und zog die allerschrecklichsten Grimassen, und sie sagte zu Thomas und Annika, dass sie jeder ein Goldstück bekommen sollten, wenn sie es fertig brächten, nicht über sie zu lachen. Aber das war ja ganz unmöglich."

 

(Text gesehen bei Facebook, für gut befunden und kopiert von „Astrid Lindgrens Seite“ )

 

Mit diesem kleinen Auszug aus Pippi Langstrumpf haben Sie sich als Leser vielleicht nochmal in Ihre Kindheit zurückversetzt gefühlt. Nutzen Sie dieses Gefühl, nehmen Sie ein Buch in die Hand und lesen Ihren Lieben,  eventuell auch Ihren Nachbarn, von Balkon zu Balkon einfach mal wieder etwas vor. Somit bietet dieser momentane Ausnahmezustand vielleicht die Chance mal wieder etwas intensivere Zeit mit der Familie zu verbringen.

 

Gerne zitiere ich an dieser Stelle meine, fast neunzigjährige Oma Anni:

„Es ist nichts so schlimm, dass es nicht doch für irgendetwas gut ist.“

 

In diesem Sinne, bleiben Sie alle gesund.

 

Karen Alt, Koordinatorin des Hochwälder Familiennetzwerks HAFEN

> 19.03.2020
@Kerstin Bettendorf

John Lennon sagte:“ Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“

 

In unserem überwiegend fremdbestimmten Leben, das von Tag zu Tag schneller wird, macht ausgerechnet ein kleiner Virus uns einen Strich durch alles Geplante! Wir werden von 100 auf fast 0 runtergebremst, ohne dass wir es beeinflussen können. Eigentlich können wir nur abwarten und beten, dass es an uns vorübergeht.

 

Gerade in der momentanen Krisensituation sollten wir jeden Tag versuchen, das Beste aus allem zu machen und nicht auf den passenden Moment zu warten.

 

Wir sollten Kleinigkeiten genießen und uns am Leben freuen.

 

Kerstin Bettendorf (MGH)

> 18.03.2020 Fürbitt-Gebet

Als Gemeindereferent in der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil unterrichte ich in der Grundschule Religion. Gerne gehe ich zu den Kommunionkindern, um sie kennenzulernen und wichtige Themen in Bezug auf unseren Glauben zu vermitteln. So sind die Freitage gefüllt mir Religionsunterricht. In der letzten Zeit haben wir uns mit dem Aufbau der Heiligen Messe beschäftigt.

 

Kürzlich sagte ein Kind: „Fürbitten heißen Fürbitten, weil wir für andere Menschen beten.“ Das hört sich logisch an. Ich erkläre den Kindern, dass wir uns an Gott Vater wenden oder an Jesus Christus. In der Eucharistiefeier, die wir zu Deutsch mit Danksagung übersetzen, spielen aber auch unsere Bitten eine besondere Rolle. Unsere Anliegen haben dabei eine besondere Reihenfolge:

  • für die Kirche
  • für die Regierenden und für das Heil der ganzen Welt,
  • für die Notleidenden
  • für die Ortsgemeinde oder -gemeinschaft

 

Gemeinsam mit den Kindern überlegen wir, wer unser Gebet braucht und für wen wir beten möchten. Ich bin immer wieder positiv überrascht und zugleich erstaunt, welche guten Ideen und Bitten, die Kinder einbringen.

 

Durch die Corona-Krise finden derzeit keine öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen statt.

Unser Generalvikar jedoch hat geschrieben: „Die Priester feiern die Sonntagsmesse stellvertretend für die Gläubigen und – da wo es sinnvoll erscheint – auch Werktagsgottesdienste, auch ohne Beteiligung von Gläubigen. Wir wollen Sie jedoch durch Ihre Fürbitten in Zukunft beteiligen.

 

Mit unserem Kooperator Dr. Oko habe ich vereinbart, dass wir gerne Ihre Fürbitten in diesen Gottesdiensten einbringen möchten. Ab Mittwoch, 18. März steht in der Pfarrkirche Hermeskeil im Altarraum ein Körbchen, in das Sie gerne Ihre persönliche Fürbitte hineinlegen können.

 

Es liegen dort keine Zettel und keine Stifte bereit, d.h. Sie müssen die Fürbitte zu Hause auf einen Zettel schreiben.

 

Sie haben aber auch die Möglichkeit Ihre Fürbitte per E-Mail an mich zu senden r.glaub-engelskirchen@franziskus-hermeskeil.de

 

Wir wollen in dieser Zeit der Krise ganz auf Jesus, als den Heiland der Menschen vertrauen.

 

Rüdiger Glaub-Engelskirchen, Gemeindereferent

> 17.03.2020 Das kleine WIR

Von meiner Tochter Lena habe ich zum Geburtstag ein tolles Kinderbuch geschenkt bekommen. „Das kleine WIR“, eine wunderbare Geschichte von Daniela Kunkel. Dieses Geschenk hat mich inspiriert, folgende Zeilen zu schreiben.

 

Das kleine WIR ist etwas ganz Besonderes. Es entsteht überall dort, wo Menschen zusammenkommen, in der Familie, in der Schule, auf der Arbeit, auf einem Geburtstag.

 

Es sagt sich noch leichter, wenn sich die Menschen gerne haben, wenn sie gemeinsame Interessen verfolgen. Ein WIR verbindet – egal wo es erlebt wird. Auch in unserer Pfarrei und in unserem Dekanat gibt es ein WIR.

 

Da gibt es Ministranten: Wenn einer allein da ist, hat er wenig Freude, aber wenn viele Jungen und Mädchen sich in der Sakristei tummeln, dann ist das WIR mutiger und lustiger. Am Altar zeigt sich das WIR festlicher. Das WIR erlebt spannende Abenteuer, beim Spielen, beim Singen, bei Partys, bei Gruppenstunden.

 

Manchmal hat es das WIR aber auch schwer, nicht nur in der Familie, nein auch im Freundes- oder Bekanntenkreis. Wenn jeder nur an sich denkt, den anderen nicht ausreden lässt, wenn böse Wörter fallen oder gar Lügengeschichten erzählt werden, dann besteht sogar die Gefahr, dass ein WIR sich auflöst.

 

Im Moment hat es das WIR in unserer Gesellschaft und Kirche besonders schwer. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat aufgrund eines Krisentreffens zum Coronavirus gesagt: „Verzichten Sie auf Sozialkontakte, wo immer möglich!“

 

Schwere Zeiten für das WIR. Deshalb finden derzeit keine Treffen in unseren Kirchen und Pfarrräumen statt. Auch das Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil ist geschlossen. Keine Kirchenchorprobe, leider sind auch unsere Erstkommunionfeiern bereits für April und Mai abgesagt. Wie traurig, aber im Moment geht die Gesundheit des WIR vor!

 

Eines sollten Sie und auch ich nie vergessen: Mit einem WIR lassen sich Hindernisse und Krisenzeiten viel besser bewältigen. Außerdem haben WIR Gott an unserer Seite. Dies habe ich in schweren zeiten selbst erlebt und das wünsche ich auch Ihnen von Herzen.

 

Ein herzliches Dankeschön dem Schillinger und unserem Pastoralteam, denn WIR haben uns vereinbart, Ihnen jeden Tag einen spirituellen Impuls auf der jeweiligen Homepage zur Verfügung zu stellen.

 

Rüdiger Glaub-Engelskirchen, Gemeindereferent

 

> 16.03.2020

Gott sei Dank!  

Immer wieder gehen Sterne auf,

die uns vom Leben erzählen,

das uns zutiefst entspricht.

 

Immer wieder gibt es wunderbare Menschen, 

die uns wohlwollend auf unseren Wegen begleiten,

und somit unserem Ziel näherbringen. 

 

Immer wieder haben wir Träume,

die uns auffordern und ahnen lassen,

wie unser Leben sein könnte.

 

Immer wieder helfen Menschen einander,

sie setzen sich freiwillig und engagiert für Arme und Bedürftige ein

und weisen so der christlichen Nächstenliebe die Richtung.

 

Immer wieder begegnen uns Menschen,

die uns von Gott erzählen

und seine Frohe Botschaft lebendig ins Hier und Heute übersetzen.

 

Immer wieder begegnen uns Menschen,

die mit ihren Melodien unser Herz berühren und uns auffordern,

der eigenen Lebensmelodie Raum und Klang zu geben.

 

Immer wieder hören wir die Verheißung,

dass Gott allen Menschen Leben in Fülle versprochen hat,

ein Leben in Gesundheit, Sicherheit und Frieden.

 

Guter Gott, hilf uns das zu tun, was wir können

und was nicht in unserer Macht steht,

das legen wir Dir in die Hände!

(nach einer Idee von Heinz Pangels und Max Feigenwinter)

 

16.03.2020 Rüdiger Glaub-Engelskirchen