Aktuelle Nachrichten

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Ferien vor Ort 2020

"Endlich geht's los..."

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Gottesdienstordnung

Wieder gut miteinander Gottesdienst feiern

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Kirmesmesse

am 12.07.2020 - 10.45 Uhr

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Pilgern auf dem Jakobsweg

für Jugendliche von 14 - 27 Jahren

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Digitale Kitas im Hochwald

Geschlossene Facebook Gruppe ins Leben gerufen

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Gottesdienstvorschau

11. bis 19. Juli 2020 

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Verabschiedung Pfarrsekretärin Bärbel Brück

Im Juni verabschiedeten wir unsere liebe Kollegin Frau Bärbel Brück, die uns seit dem 01.11.2018 im Pfarrbüro Hermeskeil als Pfarrsekretärin unterstützt hat.

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Der Frauentreff Rascheid meldet sich zurück.

Das Leitungsteam hat beschlossen! Die monatlichen Frauentreffs sollen wieder stattfinden

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Liebe Pfarrangehörige von St. Franziskus Hermeskeil

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

Wenn dieser Pfarrbrief erscheint, haben die Ferien bereits begonnen. Und auch diese Zeit ist in diesem Jahr anders als in den Vorjahren. Es wird viel weniger Reisen ins Ausland geben. Viele Menschen werden zuhause bleiben oder die Ferien im eigenen Land verbringen. Mal eben nach Italien fahren oder nach Spanien fliegen, ist nicht mehr so selbstverständlich wie in der Vergangenheit. Die Corona-Krise verunsichert viele Menschen.


Dennoch: vieles an Normalität haben wir zurückgewonnen - vorsichtig zwar und bedachtsam - aber dennoch: das Leben normalisiert sich wieder langsam; jedenfalls für die Meisten von uns.


Es bleibt zu hoffen, dass die wirtschaftlichen Folgen sich in Grenzen halten, dass Arbeitsplätze erhalten bleiben oder neu entstehen und Menschen durch diese Krise nicht in Not geraten. Für einige ist das allerdings schon Wirklichkeit geworden. Menschen, die früher schon die Tafel benötigten und sich langsam wieder in eine finanzielle Sicherheit vorgearbeitet hatten, haben als erste ihre Arbeit wieder verloren und sind damit auch wieder in eine finanzielle Notlage gekommen.


Eine krebskranke Frau sagte kurz vor ihrem Tod: „Glück ist, was man in sich selbst findet oder gar nicht.“ Glück ist nicht unbedingt abhängig von guten äußeren Bedingungen. Glück kann ich auch in Krisenzeiten erfahren, in Zeiten, die vom äußeren Anschein her ganz anders aussehen. In einem Beitrag hat der Arzt und Comedian Eckhart von Hirschhausen einmal geschrieben: : »Unvermeidlich glücklich wird man erst, wenn man sich mit dem Unvermeidlichen anfreundet, hat Karls Jaspers (ein Philosoph, Anm. A.Webel) gesagt. ... wirklich glücklich ist man im Nachhinein, wenn ich das Gefühl habe, ich bin auch mit einer schwierigen Situation klargekommen.”

 

Ich bin immer wieder erstaunt und überrascht, wenn ich mit älteren Menschen spreche: viele von ihnen haben harte Zeiten erlebt und schlimme Katastrophen in ihrem Leben durchgemacht. Der Zweite Weltkrieg, die Zeit des Nationalsozialismus, Flucht, Armut, manchmal tragische und belastende Familiengeschichten. Und doch sagen sie von sich: “Eigentlich war ich zufrieden.” Und viele von ihnen machen auf mich tatsächlich den Eindruck, glückliche Menschen zu sein. Sie haben angenommen, was unvermeidlich war und das in den Vordergrund ihres Lebens gestellt, was gut war. Sie hatten ein immenses Vertrauen in das Leben selbst. Für manche von ihnen war das Wort dafür der Begriff “Gottvertrauen”. Von echtem Glück kann man vielleicht sogar eher in der Rückschau sprechen wenn ich das Fazit meines Lebens ziehe. Vielleicht bringen mich die vielen Erfahrungen von Zufriedenheit, von Glücksmomenten, von Leben irgendwann zu der Aussage: “Eigentlich bin ich glücklich!”

 

“Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur!” Diese Redewendung heißt nicht, dass Leid und das Scheitern in meinem Leben zu verdrängen. Leid und Scheitern kommen ja wirklich vor. Der Satz bedeutet aber, dem Positiven in unserem Leben mehr Gewicht zu geben. Für Christen bedeutet er, darauf zu Vertrauen, dass unser Leben mit Gott ein gutes Ziel hat. Er bedeutet, dass es wichtig ist, das Vertrauen ins Leben zu stärken und zu üben.

 

Ich glaube die Urlaubszeit kann eine Zeit der Einübung sein in das Vertrauen ins Leben … vielleicht gerade derzeit, wo uns die Corona-Krise dazu nötigt zu reduzieren und zu vereinfachen. Viele Menschen besinnen sich gerade in Krisenzeiten auf das, was wirklich zählt und trägt im Leben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen des Pfarrhausteams, eine erfüllte Ferienzeit, eine Zeit guter Erfahrungen und intensiver Glücksmomente.


Von Herzen Ihr

Andreas Webel 

Geistliches Wort

Meine Energietankstelle

 

Wir alle erleben schwierige Situationen in unserem Leben. Privat oder beruflich ist etwas in Unordnung oder ins Stocken geraten. Selbstzweifel oder Überforderung sind oft eine typische Reaktion. Da gilt es, gut mit sich selbst umzugehen, um handlungsfähig zu bleiben. Wer hätte gedacht, dass wir in Deutschland und weltweit einmal in eine Corona-Krise stürzen?

 

Als ich letztes Jahr in Bad Reichenhall war, habe ich aus dem Bereich der Psychologie etwas über Energietankstellen gehört. Das hat mir  gut gefallen, vielleicht ist dies auch etwas für Sie, liebe Leserinnen und liebe Leser.

 

Was habe ich darunter zu verstehen? Eine Tankstelle kennt jeder, aber eine Energietankstelle muss etwas Besonderes sein.

 

„Tankstellen können Menschen oder Orte sein, an denen ich auftanken kann. Nein, keinen Treibstoff, sondern Kraft, Hoffnung und Mut. Das Phänomen geht davon aus, dass jeder Mensch eine Art „Seelentank“ in sich trägt. Dieser Tank sollte reichlich gefüllt sein mit Dingen, die uns einen Wohlfühlcharakter ermöglichen.“

 

In einer ruhigen Minute habe ich mir Gedanken über meine persönlichen Tankstellen gemacht: Freizeit, Hobbys, Humor, Sport, Beruf, Glaube, Dankbarkeit, ein geregeltes Einkommen sowie ein gutes soziales Netz durch Familie und Freunde sind für mich wesentliche Faktoren. Anderen bereitet es viel Freude in einem Verein mitzuarbeiten, das Singen in einem Chor macht glücklich und ein christliches Engagement in Kirche oder Staat führt zu einem Leben in Zufriedenheit.

 

Was kann mir das bringen, wenn gerade Stress, Streit oder Angst meine Denkfähigkeit blockieren und meine Handlungsfähigkeit einschränken?

 

Rufen Sie sich genau dann diese Ressource in Erinnerung! Fragen Sie sich, wer oder was kann mir helfen? Wen könnte ich anzapfen, damit der positive Gefühlstreibstoff wieder fließt. Wir Menschen sind soziale Wesen, wir leben von der Wertschätzung und der Anerkennung der anderen. Wie gut tut es da, vertrauensvoll mit einem anderen ein Gespräch zu führen, um neue Einsichten zu gewinnen. Auch wir Seelsorger sind für solche Gespräche gerne anzufragen und bereit, dafür zu sorgen, dass Ihre Energie wieder fließen kann.

 

Fazit: Die Lösung finden wir in uns selbst, da ist vielleicht nur durch eine extreme Situation etwas aus dem Ruder gelaufen und wenn wir näher hinschauen, finden wir Ressourcen und auch Kompetenzen, um das Ruder wieder tatkräftig in die Hand zu nehmen.

 

Füllen Sie Ihren Lebenstank, achten Sie darauf, was Ihnen guttut! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach Quellen der Kraft und Zufriedenheit. Meine These lautet: Die anderen Menschen um Sie herum, werden dies spüren. Wenn Ihre Bedürfnisse gestillt sind, dann geht es nicht nur Ihnen gut, sondern auch Ihre Mitmenschen werden es wahrnehmen und dankbar sein.

 

Am Ende will ich Ihnen von meiner wichtigsten Ressource berichten. Nicht im Sinne einer frommen Soße, die jetzt über die ganzen Zeilen gegossen wird. Es ist mein Glaube an Gott, der mir schon so manches Mal in meinem 50-jährigen Leben Zukunft und Lebenssinn gegeben hat. Er, der von sich selbst gesagt hat: „Ich bin der, ich bin da.“  (RGE)

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